ZUR AKTUELLEN UNRUHE UM UNSERE ARMEE
Zur aktuellen Unruhe um unsere Armee, die sich unter anderem mit den Boulevard-Stil-Beiträgen der Zeitschriften "Facts" und "Weltwoche" vom 8. Juli 2004 gezeigt hat, wären folgende Feststellungen angebracht:
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Das Departement VBS, ein Grossteil unserer Politiker, praktisch alle Medien und das Stimmvolk haben übersehen, dass man für eine Milizarmee nicht ungestraft alles auf den Kopf stellen kann.
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Das Gejammer hinsichtlich der personellen Lage (Instruktions-Problem) ist unter anderem eine Folge des in der Ziffer 1 Gesagten.
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| 3. |
Wenn heute von der Hauptaufgabe "Bewachung" gesprochen wird, so übersieht man, dass dieser Auftrag wichtigere Aufgaben als Botschaftsschutz umfasst (z.B. Grenze, Uebermittlungseinrichtungen, usw.). Aus der Bewachung ist Kampf möglich. Deshalb wäre es an der Zeit, sofort alle aktiven Verbände für eine erste Hauptaufgabe zu schulen: das Gefecht.
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| 4. |
Man hat leichtfertig ältere Ausrüstung abgestossen oder sogar verschachert. Und jetzt wird bekannt, dass die aktiven Bataillone nur teilweise mit jenem Material ausgerüstet sind, das nach der Ordre de Bataille vorhanden sein sollte. Am 18. Mai 2003 haben wir für eine vollausgerüstete Armee XXI abgestimmt. Jetzt ist nur ein Torso dieser Armee richtig ausgerüstet. Ehrlichkeit wäre dringend nötig. Neues ist vorläufig nicht zu beschaffen.
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| 5. |
Die Ergüsse von "Facts" und "Weltwoche" vom 8. Juli 2004 propagieren nicht nur die Armee-Abschaffung, sondern damit auch die Selbstaufgabe unserer Schweiz. |
AKTION AKTIVDIENST
Der Präsident:
sig. H. Wächter
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