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Sehr geehrter Herr Nationalratspräsident, Sehr geehrter Herr Ständeratspräsident, Mit Interesse und Genugtuung haben wir in der eben erschienenen ASMZ Nr. 7/8 Ihre Ausführungen zur Armee XXI gelesen. Zu einer solch völlig umgekrempelten Armee in irgend einer Form wird es auch ein neues Militärgesetz brauchen. Es scheint uns angezeigt, dass man eine wesentliche Korrektur in den Armeeaufträgen gegenüber dem Konzept "Sicherheit durch Kooperation" (z.B.VVBS - Broschüre S. 14 ) ins Auge fasst. An erster Stelle hat die Verteidigung des Landes ( inkl. Raumsicherung) zu stehen. Es ist alles daran zu setzen, dass die zuständigen Parlamentarier frühzeitig mit diesem Anliegen vertraut gemacht werden. Alle Staaten, die Armeen besitzen, halten militärische Streitkräfte in erster Linie für ihren eigenen Gebrauch und nicht für Andere. Das gilt auch für einen Kleinstaat dessen Bestehen untrennbar auch mit seiner Wehrhaftigkeit verbunden ist. Schliesslich geht an Sie, sehr verehrte Herren Ratspräsidenten, der Wunsch, dahin zu wirken, dass das gegenwärtige ewige Gejammer um Solidarität und Abschottung endlich ein Ende nimmt. Unser Land hat seit 1815 für Europa mehr getan als viele der heutigen "Europaschreier". Und die "Milchkuh" für das bürokratische Europa kann kaum unser Ziel sein. "Nichts für Unguet" aber mit herzhaften und freundlichen Grüssen: |
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A K T I O N A K T I V D I E N S T D e r P r ä s i d e n t: H. Wächter |