AKTION
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Aktivdienst auf dem Acker
Auf der Heuwiese.
Im Stall.
Im Holz.
Am Herd.
In Schulstuben.
In Werkstätten und Läden.
In Büros und an Schaltern.

Bis zu 800'000 Wehrmänner im Militärdienst - wie sollte es zu Hause weitergehen ?

Die Bauern plagten schwere Sorgen um Ernte und Vieh. Und um Zins. Verständige Kommandanten liessen sie womöglich am Truppenstandort auf bäuerlichen Betrieben aushelfen. Es gab auch immer wieder Dispens für Landwirte. Die Kavallerie-Schwadronen wurden hauptsächlich im Winter aufgeboten.

Die Gewerbetreibenden bangten um die Existenz ihrer Werkstätten und Läden - und um ihre Kundschaft. Hier war Hilfe schwieriger.

Und dennoch: Der Widerstandswille blieb erhalten ! Dank dem Einsatz der Schweizer Frauen !

  • Sie pflügten, säten, schnitten und zettelten Heu und Emd.
  • Sie holzten.
  • Sie molken und fuhren zur Hütte.
  • Sie ernteten Früchte und Gemüse.
  • Sie mähten Kornfelder und droschen Garben.
  • Sie gingen alleine in den Wümmet und pressten Trauben.
  • Sie fütterten und tränkten und standen kalbenden Kühen bei.
  • Sie schoren Schafe und holten Ziegen von der Weide.
  • Sie sägten und hämmerten, bedienten Fräse und Hobel.
  • Sie klopften Sohlenleder und nagelten Schuhe.
  • Sie woben und nähten.

Unzähliges wäre noch zu vermelden über die Kraft der nimmermüden Frauen.

  • Wie sie verwaiste Schulklassen betreuten.
  • Wie sie unverdrossen Bürodienst taten.

Heute noch schulden wir der Schweizer Frau von damals herzlichsten Dank und höchste Anerkennung ! Ohne ihre gewaltige Leistung wäre die Moral der Armee geschwunden. Sie haben den Willen zur Abwehr der ekligen braunen Flut gestärkt.